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🧭 Onthology Werkzeuge für Führung, Kommunikation & Selbstreflexion

⏲️ Meeting-Timer

Zeit sichtbar machen statt nur zu verwalten: analoge Time-Timer-Scheibe und große digitale Anzeige für Meetings, Workshops und fokussierte Arbeitsblöcke — mit editierbaren Zeitplänen, Signalton und Vollbild. Läuft vollständig im Browser, nichts wird übertragen.

1 · Timer

Ziehen oder klicken auf die Scheibe stellt die verbleibende Zeit direkt ein. Die Uhr rechnet über Zeitstempel — sie läuft auch nach einem Tab-Wechsel driftfrei weiter.

25:00
Block 1 von 1

⌨️ Leertaste: Start/Pause · R: Zurücksetzen · N/P: nächster/vorheriger Block · /: −1/+1 Min · im Vollbild Bild ↓/Bild ↑: −5/+5 Min

    ⚙️ Einstellungen

    2 · Sequenz & Voreinstellungen

    Eine Sequenz ist eine benannte Abfolge von Arbeits- und Pausenblöcken. Bearbeite die aktuell geladene Sequenz oder lade eine Voreinstellung.

    Änderungen an Dauer/Label/Typ wirken sofort auf die Anzeige, sofern der Block noch nicht läuft — läuft er bereits, wirken sie beim nächsten Start bzw. nach „Zurücksetzen“. Mindestens ein Block muss erhalten bleiben.

    Round Robin — gleich lange Redezeiten

    Erzeugt eine Reihum-Runde: gleich viele, gleich lange Blöcke, benannt „Person 1“, „Person 2“ … Die erzeugte Sequenz ersetzt die aktuelle und ist danach ganz normal von Hand bearbeitbar — Namen, Dauern und Reihenfolge inbegriffen.

    Gespeicherte Voreinstellungen

      Konfiguration als Link (teilen/speichern/laden)

      Der Link kodiert Name, Blöcke und Einstellungen dieser Sequenz vollständig und rein lokal in der Adresse — nichts wird übertragen. Wer diesen Link öffnet, bekommt die Konfiguration automatisch geladen (sie ersetzt dabei den zuletzt im Browser gespeicherten Stand).

      3 · Einstellungen

      Skala, Endsignal und Ablaufverhalten — wird gemerkt und beim nächsten Besuch wieder angewendet.

      Wird beim Laden einer Voreinstellung automatisch passend gewählt, lässt sich hier aber übersteuern.

      60 %

      Die Signale werden im Browser erzeugt; der Zonk ist eine mitgelieferte Aufnahme — ein Nachbau, nicht der Originalton aus der Sendung. Das Werkzeug lädt trotzdem nichts nach.

      4 · Daten sichern

      Voreinstellungen und Einstellungen bleiben lokal im Browser. Sichere sie bei Bedarf als Datei oder lösche alles.

      5 · Grundlagen & Quellen

      Sichtbare Zeit verändert, wie wir mit ihr umgehen. Drei Forschungsstränge stecken hinter diesem Werkzeug:

      1. Visuelle Zeitanzeigen („Time-Timer“-Prinzip): Die Ergotherapeutin Jan Rogers entwickelte 1998 ein Zifferblatt, das verbleibende Zeit als schrumpfende Fläche statt als abstrakte Ziffern zeigt — ursprünglich für Kinder mit ADHS und Autismus, deren Zeitgefühl abstrakte Angaben wie „noch 10 Minuten“ schwer greifbar machen. Barkley, R. A. (1997): „ADHD and the Nature of Self-Control“ (Guilford Press) beschreibt die zugrunde liegende „Zeitblindheit“ bei Aufmerksamkeitsstörungen. Visuelle Timer gelten seither auch in der Erwachsenen- und Team-Praxis als niedrigschwelliges Mittel, um Zeit gemeinsam erfahrbar zu machen, statt sie nur zu verwalten.
      2. Pomodoro-Technik: Cirillo, F. (2006): „The Pomodoro Technique“. Feste, kurze Arbeitsintervalle (klassisch 25 Minuten) wechseln sich mit kurzen Pausen ab, nach vier Intervallen folgt eine längere Pause. Der sichtbar tickende Timer erzeugt leichten, produktiven Zeitdruck und macht Pausen zu einem festen, nicht verhandelbaren Bestandteil der Arbeit statt zu einer nachträglichen Option.
      3. Timeboxing in Meetings: Martin, J. (1991): „Rapid Application Development“ (Macmillan) prägte das Konzept fester Zeitboxen für Aufgaben. Rogelberg, S. G. (2019): „The Surprising Science of Meetings“ (Oxford University Press) überträgt das auf Besprechungen: bewusst kurze, klar begrenzte Zeitfenster verbessern Fokus und Entscheidungsqualität. Warum Standardslots von 30 oder 60 Minuten sich fast immer füllen — unabhängig vom tatsächlichen Inhalt —, erklärt Parkinson, C. N. (1955): „Parkinson’s Law“ (The Economist): Arbeit dehnt sich in dem Maß aus, wie Zeit für sie zur Verfügung steht.

      Illustrativer Hinweis: Die mitgelieferten Voreinstellungen sind bewährte Ausgangspunkte, keine Heilsversprechen — passe Dauer, Pausen und Signal an dein Team und die jeweilige Aufgabe an.