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🧭 Onthology Werkzeuge für Führung, Kommunikation & Selbstreflexion

Feedback- & Gesprächs-Trainer

Feedback- und Mitarbeitergespräche vorbereiten und wirksam führen — von der Standortbestimmung über Maßnahmen (SBI, Ich-Botschaften, Radical Candor) und Gesprächstechniken je Maßnahme bis zur Beteiligten-Landkarte. Alles im Browser.

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🔗 Konsistenz — alle Module verknüpft

Feedback-Analyse (Ist & Soll)

Schätze je Dimension deinen Ist-Stand und deinen Soll-Anspruch (1–5). Die Lücke zeigt, wo eine Maßnahme lohnt: Stärken lassen sich anerkennen & stärken, Schwächen gilt es zu klären & korrigieren. Wirksames Feedback beginnt bei der Vorbereitung.

Maßnahmen — Anerkennen & stärken, Klären & korrigieren

Leite aus den Lücken konkrete Maßnahmen ab. Wähle eine Dimension, den Modus und — als Anker — ein Prinzip aus dem Feedback-Handwerk, Radical Candor oder Gespräch & Coaching.

⚠ Kalibrierung (Kluger & DeNisi 1996): Meta-Analyse: über ein Drittel der Feedback-Interventionen verschlechtert die Leistung — Feedback auf die Aufgabe richten, nicht auf die Person.

Eine Vorlage füllt Dimension, Modus, Prinzip und Titel vor und hinterlegt eine konkrete, editierbare Gesprächsstruktur (SBI, Ich-Botschaft, GROW, Feedforward …). Platzhalter „…“ danach selbst ersetzen.

Gesprächstechniken je Maßnahme

Technik-Werkzeugkasten: Wende je Maßnahme passende Gesprächstechniken an, hake sie ab und notiere das Vorgehen.

⚠ Kalibrierung (Kluger & DeNisi 1996): Meta-Analyse: über ein Drittel der Feedback-Interventionen verschlechtert die Leistung — Feedback auf die Aufgabe richten, nicht auf die Person.

Siehe auch: ✍️ Feedback-Formulierer — Formulierungs-Assistent für den genauen Wortlaut einzelner Feedback-Sätze (SBI/GFK/Radical Candor); dieser Trainer bleibt bei Analyse, Maßnahmen, Technik und Beteiligten.

Beteiligten-Landkarte

Gesprächspartner

Wer ist am Gespräch beteiligt oder davon betroffen? Einfluss = Bedeutung der Person für dein Anliegen; Beziehung = aktuelle Gesprächs-/Beziehungsqualität (je 1–5), plus Haltung. Einordnung folgt der Einfluss-/Beziehungs-Logik.

Einfluss-/Beziehungs-Matrix

Beziehungen

Zuordnung zu Maßnahmen (Matching)

Welche Gesprächspartner gehören zu welcher Maßnahme? So verknüpfst du die Landkarte mit den Feedback-Maßnahmen — als Teil des angestrebten Ziels.

Forschungsgrundlage

Feedback ist wirksam — aber nicht automatisch. Der Trainer verbindet die Standortbestimmung, konkrete Maßnahmen, einen Technik-Werkzeugkasten für das Gespräch und die Beteiligten.

Für die reine Feinformulierung einzelner Feedback-Sätze (Wortlaut, Ton) siehe das Schwester-Werkzeug ✍️ Feedback-Formulierer — dieser Trainer verknüpft stattdessen Analyse, Maßnahmen, Technik und Beteiligte.

Warum Feedback nicht automatisch hilft

Kluger & DeNisi (1996) legten mit der Feedback Intervention Theory eine Metaanalyse vor: In rund einem Drittel der Fälle verschlechtert Feedback die Leistung — besonders dann, wenn es die Person statt die Aufgabe adressiert und die Aufmerksamkeit vom Ziel weg auf das Selbst lenkt. Wirksames Feedback bleibt deshalb verhaltensnah, aufgabenbezogen und dosiert.

SBI & Ich-Botschaften — konkret statt bewertend
Radical Candor — fürsorglich UND direkt

Kim Scott (2017) beschreibt gutes Feedback als Verbindung zweier Achsen: persönlich fürsorglich sein und zugleich direkt herausfordern. Die beiden Fallen: ruinöse Empathie (nett, aber unehrlich — Heikles wird verschwiegen) und manipulative Unaufrichtigkeit (weder fürsorglich noch ehrlich). Ehrliche Anerkennung gehört ebenso dazu wie klar benannte Kritik — beides konkret und verdient.

Gespräch führen — GROW & Feedforward

John Whitmore prägte das GROW-Modell (Goal – Reality – Options – Will) als Gerüst für coachende Gespräche mit offenen Fragen. Marshall Goldsmith ergänzt Feedforward: den Blick nach vorn auf zukünftiges Verhalten richten statt Vergangenes zu bewerten. Und Feedback annehmen (Stone & Heen, „Thanks for the Feedback") heißt: Rückmeldung ohne Rechtfertigung aufnehmen, verstehen und selbst darum bitten.

Quellen

Verwandt in der Suite: 🪞 Fremdbild-Spiegel — Feedback systematisch einholen und mit dem Selbstbild abgleichen.

Hinweis: Das populäre „Feedback-Sandwich" (Lob–Kritik–Lob) ist empirisch schwach — es verwässert die Botschaft; besser klar strukturieren (SBI). Beispiel- und Bewertungswerte sind illustrativ und dienen der Methode, nicht der empirischen Aussage.