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🧭 Onthology Werkzeuge für Führung, Kommunikation & Selbstreflexion

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❔ Hilfe – Bild-Werkstatt

Kurzdemo des aktiven Werkzeugs (ToolClip). Öffne das Menü mit dem Befehls-Overlay (Strg+K) oder rechtsklicke die Leinwand für das Ringmenü.

Datenschutz: Diese Anwendung arbeitet offline in deinem Browser. Bilder werden weder hochgeladen noch übertragen; „Browser-Speichern" nutzt ausschließlich den lokalen localStorage dieses Geräts. Einzige Ausnahme: Der 🤖 KI-Bildassistent ruft — nur auf deinen Klick — die Anthropic-API (api.anthropic.com) auf und sendet dabei deinen Auftrag, den Funktionskatalog und (abwählbar) eine verkleinerte Kopie des Bildes. Dein API-Schlüssel bleibt im lokalen Browser-Speicher.

Werkzeuge

  • Verschieben ✥ – bewegt den Inhalt der aktiven Ebene.
  • Pinsel 🖌️ – Größe, Farbe, Deckkraft, weiche Kante; dazu Glättung (EMA) und Präzision (Pulled String für scharfe Ecken), Stempel-Abstand/ Streuung/Rundheit/Winkel der Dab-Engine, Druck→Größe/Deckkraft (Grafiktablett; Maus = neutral) und Symmetrie (Spiegel/Mandala). Schnelle Striche werden über coalesced events verlustfrei erfasst.
  • Freihand-Linie ✏️ – harte Freihandlinie.
  • Radierer 🧽 – löscht Pixel der aktiven Ebene (Größe einstellbar).
  • Linie ╱ / Pfeil ➔ – gerade Linie bzw. Pfeil.
  • Rechteck ▭ / Ellipse ◯ – mit Füllung und/oder Kontur.
  • Text 🇹 – auf die gewünschte Stelle klicken; direkt dort erscheint ein Eingabefeld. Tippen, dann Enter setzt den Text (Esc bricht ab). Es öffnet sich kein blockierender Dialog – alle Werkzeuge und Menüs bleiben bedienbar (Schriftgröße/Farbe/Deckkraft in der Palette).
  • Zuschneiden ✂️ – Rahmen aufziehen, dann wird die Leinwand beschnitten.
  • Ansicht ✋ – Bildausschnitt verschieben (auch Leertaste + Ziehen).
  • Auswahl ⬚ ⬭ 🖊️ 🪄 – Rechteck, Ellipse, Lasso und Zauberstab (nach Farbe); siehe Abschnitt „Auswahl & Masken".
  • Verlauf ◧ – Richtung aufziehen; füllt Ebene bzw. Auswahl mit den Stopps aus „Farbe & Verläufe", wahrnehmungsrichtig in OKLab interpoliert (keine graue Mitte).
  • Kolorieren 🪣 – Farbkleckse in Flächen einer Strichzeichnung, dann Menü „Kolorieren".
  • Vektor ▱ / ✒️ / ⬈ – Form aufziehen, Pfad zeichnen (klicken, Doppelklick beendet), Objekte auswählen/verschieben/skalieren; alles auf einer Vektor-Ebene, als SVG exportierbar (Menü „Vektor"). Booleans werden gerastert.
  • Text-Objekt 🔤 – klicken, tippen; im Menü „Text-Objekt" editierbar (Größe, Zeilenhöhe, Laufweite, Rahmenbreite, Ausrichtung inkl. Blocksatz mit globalem Knuth-Plass-Umbruch) und optional auf einen Pfad legbar.

🎚️ Nicht-destruktiv arbeiten (Korrekturen, Masken, Blendmodi, Gruppen)

  • Korrektur-Ebene (☰ ▸ 🎚️ Korrekturen): liegt über dem Stapel und wirkt auf alles darunter im selben Behälter — Tonwerte, Kurven je Kanal, Farbton/ Sättigung (auch auf einzelne Farbbereiche), Dynamik, Verlaufskarte, Schwarzweiß-Mischer mit Tönung, Posterisieren, Schwellenwert, Invertieren, Helligkeit/Kontrast, Belichtung (in linearem Licht) und 3D-LUTs aus .cube-Dateien.
  • Filter-Stack je Ebene: dieselben Korrekturen, aber nur für eine Ebene. Reihenfolge (▲▼), Ein/Aus (🟢⚪) und alle Parameter () bleiben jederzeit änderbar. Nichts davon verändert Pixel — In Pixel einrechnen tut es auf Wunsch.
  • Ebenenmaske: jede Ebene, Korrektur-Ebene und Gruppe kann eine tragen (🎭). Aus einer Auswahl übernehmen oder leer anlegen und im Maskenmodus (Umschalt+M) mit Pinsel, Formen und Radierer malen; verdeckte Bereiche liegen rot über dem Bild. Weiß = sichtbar, schwarz = verdeckt, umkehrbar.
  • Blendmodi: 16 Modi je Ebene und Gruppe (Multiplizieren, Ineinanderkopieren, Weiches Licht, Luminanz …). Sie rechnen gegen die Ebenen darunter — nicht gegen das Schachbrett.
  • Gruppen: 📁 gruppiert, beliebig verschachtelt, mit eigener Maske, Deckkraft, Blendmodus und eigenem Stack. Pass-Through () lässt Korrekturen aus der Gruppe nach außen wirken; isoliert () kapselt sie. Deckkraft, Maske, Blendmodus oder ein eigener Stack erzwingen automatisch das isolierte Rendern.
  • Kurven-Editor: Ziehen verschiebt Punkte, Klick setzt neue, Doppelklick entfernt sie; die Kurve bleibt garantiert monoton (Fritsch–Carlson). Hinter Kurven und Tonwerten liegt das Histogramm des tatsächlichen Eingangs dieses Schrittes.
  • Alles überlebt Speichern und Laden (Projektformat v3: Ebenenbaum, Masken, Stacks, Korrektur-Parameter, Gruppen). Ältere v2-Projekte werden weiter gelesen.
  • Ehrliche Grenze: Gerechnet wird in 8 Bit sRGB. Eine 16-Bit-/Float-Pipeline und Farbmanagement sind für eine spätere Stufe vorgesehen; bei extremen Korrekturen kann es daher zu sichtbaren Abrissen (Banding) kommen.

🩹 Retusche (Stufe 5)

  • 🩹 Retusche (Umschalt+S) mit drei Arten: Klonstempel kopiert Pixel von der Quelle (Alt+Klick setzt sie, ein Kreuz zeigt sie an; „ausgerichtet" behält den Versatz über mehrere Züge), Reparieren übernimmt die Struktur der Quelle, passt die Helligkeit aber an die Umgebung an (harmonische Membran, Poisson-Prinzip nach Pérez et al. 2003), und Spot-Heilen braucht gar keine Quelle: es glättet die Stelle allein aus ihrem Rand — ideal für einzelne Flecken. Quelle wahlweise aus der aktiven Ebene oder aus allen.
  • 🔆 Tonwert-Pinsel (Umschalt+O): Abwedeln und Nachbelichten rechnen in linearem Licht (echte Belichtungsänderung statt Kurventrick), der Schwamm sättigt oder entsättigt. Der Bereich schützt Tiefen, Mitteltöne oder Lichter.
  • Inhaltsbasiert füllen (☰ ▸ 🩹 Retusche): Bereich auswählen, dann füllt das nachladbare Modul ihn mit passenden Bildfeldern aus der Umgebung (PatchMatch, Barnes et al. 2009, mehrstufig von grob nach fein). Ohne Modul wird glatt gefüllt (harmonische Membran) — sichtbar unterschieden, nie stillschweigend.
  • Frequenztrennung: trennt die Ebene in Tiefpass (Farbe und Form) und Hochpass (Textur) und legt beide als isolierte Gruppe an, den Hochpass im Blendmodus Lineares Licht. Flecken auf dem Tiefpass wegretuschieren, Poren auf dem Hochpass belassen — so bleibt Haut Haut. 8-Bit-Grenze: der Rundlauf trifft auf ±2 Stufen.
  • Alle Retusche-Werkzeuge respektieren die Auswahl und wirken auf die aktive Pixel-Ebene; Reparieren, Spot-Heilen und der Tonwert-Pinsel rechnen beim Loslassen (die Vorschau zeigt vorher, wo gemalt wurde).

📐 Geometrie: Hilfslinien, Raster, Fangen, Zuschnitt (Stufe 6, Teil 1)

  • Lineale (☰ ▸ 📐 Hilfslinien) zeigen den Maßstab und sind die Quelle für Hilfslinien: aus dem Lineal ins Bild ziehen. Mit dem Verschieben-Werkzeug ✥ lassen sie sich packen; nach außen gezogen sind sie weg. „Sperren" schützt sie, „Drittel" legt sie auf die Drittelpunkte, „aus Auswahl" an die Kanten der Auswahl.
  • Raster mit Weite und Unterteilung, rein als Hilfe im Bild (es wird nicht mit exportiert).
  • Fangen zieht Formen, Linien, Pfeile, Verläufe, Auswahl, Zuschnitt und das Verschieben an Hilfslinien, Raster, Bildmitte und Bildrand — Toleranz einstellbar, wirkt in Bildschirmpixeln, also unabhängig vom Zoom.
  • Zuschnitt ✂️ mit Formatvorgaben (1:1, 3:2, 4:3, 16:9, 5:4, Goldener Schnitt, hoch und quer) und wählbarem Raster im Rahmen (Drittel, Goldener Schnitt, Diagonalen, 4×4).
  • Gerade richten: im Zuschnitt-Werkzeug das Kästchen anhaken und eine Linie entlang einer Kante ziehen, die waagerecht werden soll — das Bild dreht sich und wird automatisch auf den größten passenden Ausschnitt beschnitten. Die Interpolation ist wählbar: nächster Nachbar (hart), bilinear (weich) oder bikubisch (scharf).

⤢ Transformieren, Perspektive und 🌀 Verflüssigen (Stufe 6, Teil 2)

  • ⤢ Transformieren (Umschalt+T) legt einen Rahmen um den Inhalt der aktiven Ebene (nicht um die ganze Leinwand). Ecken skalieren und halten dabei die Gegenecke fest, Umschalt hält das Seitenverhältnis; Kanten stauchen eine Achse, mit Alt neigen sie stattdessen; der Kreis über der Oberkante dreht (Umschalt rastet auf 15°); Ziehen in der Fläche verschiebt. Fangen greift auch hier. Enter rechnet ein, Esc verwirft — und ein Werkzeugwechsel wendet an, statt die Arbeit stillschweigend zu verlieren.
  • Perspektive (4 Punkte): im Aufklappmenü umschalten — dann sind alle vier Ecken frei beweglich, und aus den vier Punktpaaren wird eine Homographie gerechnet (Bilder auf Wände legen, Fluchten korrigieren). Zurück auf „frei“ setzt die Griffe zurück, weil sich aus einer Perspektive keine Skalierung und Drehung zurückrechnen lässt — das steht auch in der Statuszeile.
  • 🌀 Verflüssigen (Umschalt+L) verformt mit sechs Arten: Verschieben, Wirbel rechts und links, Aufblasen, Zusammenziehen und Glätten (nimmt Ausschläge des Feldes zurück). Radius und Stärke sind einstellbar, leert das Verschiebungsfeld.
  • Wie es rechnet: Während des Ziehens wird auf einem kleinen Stellvertreter gerechnet (Transformieren bis 1200 px, Verflüssigen bis 640 px) — das bleibt flüssig. Beim Anwenden läuft die volle Auflösung, beim Verflüssigen im nachladbaren Modul geometrie (ohne Modul inline, sichtbar gemeldet). Die Interpolation ist wählbar: nächster Nachbar, bilinear oder bikubisch.
  • Nicht-destruktiv bis zum Schluss: Solange die Sitzung läuft, ist die Ebene unverändert — gezeigt wird eine Vorschau. Ebenenmasken werden beim Anwenden mit derselben Abbildung mitgezogen, und eine aktive Auswahl begrenzt das Verflüssigen.

🧷 Vektor, Bézier und 🔤 Typografie (Stufe 7)

  • Objekte statt Pixel: Formen und Texte leben auf einer Vektor-Ebene und bleiben editierbar — gerastert wird nur, wenn du es ausdrücklich willst („Vektor-Ebene rastern"). Die Ebene selbst hat Deckkraft, Blendmodus, Maske und Filter wie jede andere.
  • Formen ▱: Rechteck (mit Eck-Radius), Ellipse, Linie, Pfeil (Kopflänge einstellbar, als geschlossener Umriss — also füllbar), Polygon und Stern (Zacken und Kerntiefe). Füllung, Kontur, Konturbreite und Strichelung je Objekt.
  • Stift ✒️ mit echten Bézier-Kurven: Klick setzt eine Ecke, Ziehen formt eine Kurve (der Zug wird zum Griff, der Gegengriff wird gespiegelt). Enter oder Doppelklick beendet den Pfad, Esc verwirft.
  • Knoten bearbeiten (Auswahl ⬈): Knoten zeigen ihre Art — Quadrat = Ecke, Kreis = glatt. Der gewählte Knoten zeigt seine Griffe: ziehen dreht den Gegengriff mit, Alt löst die Spiegelung. Doppelklick schaltet Ecke ↔ glatt, Alt+Klick löscht einen Knoten (die letzten zwei sind geschützt), Umschalt+Klick auf die Kurve fügt einen ein — ohne die Form zu verändern, weil nach de Casteljau geteilt wird.
  • Objektliste: jedes Objekt einzeln wählen, umbenennen, ein-/ausblenden (👁), sperren (🔒), verdoppeln (⧉), in der Stapelfolge verschieben (▲▼) und löschen.
  • Typografie 🔤: Größe, Schrift, Schnitt (normal bis schwarz, kursiv), Farbe, Kontur, Ausrichtung samt Blocksatz, Zeilenhöhe, Laufweite, Rahmenbreite für den Umbruch, Groß-/Kleinschreibung als reine Darstellung sowie Unter- und Durchstreichung. Text lässt sich auf einen Pfad legen — die Buchstaben laufen seit Stufe 7 nach echter Bogenlänge, sitzen in Kurven also nicht mehr gedrängt.
  • SVG: Export schreibt Formen, Radien, Strichelung, Schnitt und Auszeichnung mit; Import behält jetzt die Steuerpunkte (früher wurden Kurven auf ihre Endpunkte eingeebnet) und versteht auch relative Befehle sowie H/V.

🎚️ Filter-Suite: nicht-destruktiv, mit Suche (Stufe 8)

  • Zehn Nachbarschaftsfilter — Weichzeichnen (Gauß), Bewegungsunschärfe, Radialunschärfe (zoomend oder drehend), Unscharf maskieren, Kluges Schärfen, Median, Entrauschen (kantenschonend, bilateral), Hochpass, Rauschen und Vignette — liegen im gleichen Registrierbuch wie die Punktkorrekturen. Sie sind damit ohne Sonderweg Filter-Stack-Eintrag der Ebene oder Korrektur-Ebene über allem darunter: jederzeit änderbar, jederzeit abschaltbar, nie ins Pixel gebrannt (erst wenn du „Einrechnen" drückst).
  • Suchen statt scrollen (Muster von GIMP 3): das Suchfeld über den Knöpfen filtert Korrekturen und Filter nach Name, Kurzname und Stichwörtern — auch englischen. „blur", „sharpen", „korn", „gamma" führen zum Ziel.
  • Live-Vorschau ohne Ruckeln: Nachbarschaftsfilter kosten viel (ein Median mit Radius 7 auf 12 MPx sind Milliarden Vergleiche). Solange ein Regler gezogen wird, rechnet die Vorschau deshalb auf einem Stellvertreter in Sparauflösung und sagt das in der Statuszeile; beim Loslassen läuft die volle Auflösung. Der Export sieht die Sparauflösung nie.
  • Modul raumfilter: Das Einrechnen großer Bilder läuft in einem Hintergrund-Worker, damit die Oberfläche bedienbar bleibt. Fehlt das Modul, rechnet die Werkstatt inline weiter und schreibt genau das in die Statuszeile.
  • Was die Filter besonders macht: Weichzeichnen rechnet vormultipliziert (keine dunklen Ränder an freigestellten Motiven), Median lässt Kanten hart (nur Störpixel verschwinden), Entrauschen glättet nur innerhalb der Farbtoleranz, Kluges Schärfen hebt nur die Helligkeit und bremst an starken Kanten (gegen Halos), und Rauschen ist wiederholbar — derselbe Eintrag sieht nach jedem Neuzeichnen gleich aus, weil ein Hash über den Pixelindex statt Math.random() würfelt.

🌈 Farbtiefe und Farbmanagement (Stufe 9)

  • Der Canvas des Browsers ist 8 Bit — daran ändert kein Werkzeug etwas, und wer etwas anderes behauptet, führt dich in die Irre. Gewinnen lässt sich die Rechengenauigkeit: Wer fünf Korrekturen stapelt, rundet im 8-Bit-Weg fünfmal auf 256 Stufen. Wird der Kontrast erst zusammengedrückt und später wieder aufgezogen, ist die Information dann weg — das sieht man als Streifen (Banding). Auf Gleitkomma umgestellt läuft die ganze Kette ungerundet und wird einmal quantisiert, auf Wunsch mit Dither.
  • Was es nicht kann, sagt es: Farbton/Sättigung, Dynamik, Verlaufskarte, LUT, Schwelle, Schwarzweiß und die Nachbarschaftsfilter haben keinen Gleitkomma-Weg und laufen weiter in 8 Bit. Welche Schritte das im aktuellen Stapel betrifft, steht im Abschnitt „Farbtiefe“ namentlich da.
  • Banding messen statt schätzen: Der Knopf zählt in der Mittelzeile des Komposits die verschiedenen Werte, den größten Nachbarsprung und das längste Plateau. Das ist dasselbe Maß, mit dem die Prüfung den Gewinn nachrechnet.
  • Farbprofile im Export: sRGB oder Display P3 — die Werkstatt baut das ICC-Profil selbst (v2, Matrix/TRC, mit Bradford-Anpassung auf D50 im chad-Tag) und bettet es ein: bei PNG als iCCP-Block, bei JPEG als APP2-Abschnitt. Bei P3 werden die Pixelwerte wirklich umgerechnet (über XYZ), nicht bloß umetikettiert — sonst wäre die Datei eine Lüge.
  • PNG 16 Bit: Liegt genau eine Pixel-Ebene mit Korrekturen vor, läuft die Kette in Gleitkomma und die 16 Bit tragen echte Zwischenwerte. Bei mehreren Ebenen oder Masken wird das 8-Bit-Komposit hochgerechnet — mehr Stufen, aber keine neue Information; der Dialog schreibt genau das hin.
  • Anzeige: Kann der Browser einen Display-P3-Canvas, steht das im Abschnitt „Farbtiefe“. Die Zeichenfläche selbst bleibt bewusst sRGB — den Anzeigefarbraum zur Laufzeit umzuschalten hieße, jede Ebenen-Leinwand neu anzulegen, für einen am Ende unsichtbaren Unterschied.

📄 Formate und Austausch (Stufe 10)

  • PSD und PSB öffnen — mit Ebenen: Name (auch Unicode), Lage, Deckkraft, Blendmodus, Sichtbarkeit, Gruppen und Ebenenmasken. Gelesen werden alle drei Packungen, die Photoshop schreibt (unkomprimiert, RLE/PackBits und ZIP), in 8, 16 und 32 Bit, RGB und Graustufen. Was nicht übernommen werden kann — Ebeneneffekte, Einstellungsebenen, Text als Text, Smartobjekte, CMYK, genäherte Blendmodi — steht danach als Liste im Abschnitt „Datei“. Keine stillen Verluste.
  • Erkannt wird an den Bytes, nicht an der Dateiendung: PSD kommt je nach System ohne oder mit falschem MIME-Typ an.
  • Export: PNG, PNG 16 Bit, JPG, WebP (nur wenn der Browser es kodieren kann — sonst sagt es das) und TIFF in 8 oder 16 Bit (Baseline, unkomprimiert; öffnet überall, trägt aber kein ICC-Profil).
  • Aufnahmedaten (EXIF): Beim Öffnen eines JPEG werden Hersteller, Modell, Datum, Belichtung, ISO, Brennweite und Ausrichtung gelesen und angezeigt. Beim Export sind sie standardmäßig weg — das Bild wird neu kodiert. Nur mit dem Haken „EXIF beim JPG-Export übernehmen“ wandert der Originalabschnitt unverändert mit.
  • Projekt in eine Datei: Wo der Browser es kann (File System Access), bleibt eine Datei geöffnet und „In Datei speichern“ schreibt direkt dorthin — ohne jedes Mal einen neuen Download. Wo nicht, wird heruntergeladen, und auch das steht da.

Tastenkürzel (vollständig)

  • Werkzeuge: V Verschieben · B Pinsel · P Freihand-Linie · E Radierer · L Linie · A Pfeil · R Rechteck · O Ellipse · T Text · C Zuschneiden · H Ansicht (Hand) · S Verlauf
  • Auswahl: Q Rechteck · U Ellipse · G Lasso · Y Zauberstab · D Aufheben · I Umkehren · Umschalt hinzufügen · Alt abziehen
  • Weitere Werkzeuge: S Verlauf · J Kolorieren · Z Vektor-Form · X Pfad/Stift · N Vektor-Auswahl
  • Vektor-Knoten: Umschalt+Klick auf die Kurve fügt einen Knoten ein · Alt+Klick löscht ihn · Doppelklick schaltet Ecke ↔ glatt · Alt beim Griffziehen löst die Spiegelung
  • Bearbeiten: Strg+Z Rückgängig · Strg+Umschalt+Z oder Strg+Y Wiederholen
  • Datei: Strg+N Neues Dokument · Strg+S Bild exportieren
  • Korrekturen & Masken: Umschalt+M Maskenmodus ein/aus (Malen wirkt dann auf die Ebenenmaske) · D Auswahl aufheben · I Auswahl umkehren
  • Retusche: Umschalt+S Retusche 🩹 · Umschalt+O Tonwert-Pinsel 🔆 · Alt+Klick setzt die Klon-/Reparatur-Quelle
  • Geometrie: Umschalt+T Transformieren ⤢ · Umschalt+L Verflüssigen 🌀 · Enter anwenden · Esc verwerfen · Umschalt hält Seitenverhältnis bzw. rastet die Drehung · Alt an einer Kante neigt
  • Flächen: M Menü ☰ (Esc schließt) · W Werkzeug-Palette 🧰 · K Onthology-Kopf & Navigation 🧭 · F Statuszeile ℹ️
  • Vollbild: F11 oder Umschalt+F Bildschirm-Vollbild ein/aus (⛶ unten links) · Esc verlässt das Vollbild
  • Bedienung: Strg+K Befehls-Overlay (alles durchsuchbar) · Rechtsklick auf die Leinwand = radiales Ringmenü (Marking Menu)
  • Ansicht: Strg + Mausrad Zoom · Leertaste + Ziehen Bildausschnitt verschieben
  • Gültigkeit: Buchstaben-Kürzel greifen nicht, während du in einem Eingabefeld tippst oder ein Dialog offen ist. Bei eingeblendeter Onthology-Kopfzeile gilt zusätzlich: / fokussiert die Menüsuche, Esc schließt das Suite-Menü.
  • — die Kürzel stehen zusätzlich klein in jedem Werkzeug-Knopf.

📲 Als App installieren (PWA) & offline

  • Die Bild-Werkstatt ist eine installierbare App: ☰ ▸ 📲 App ▸ Installieren (Chrome/Edge/Android — Safari auf iPhone/iPad: „Teilen ▸ Zum Home-Bildschirm"). Sie startet dann in einem eigenen Fenster ohne Browserleisten, mit eigenem Startsymbol.
  • Offline: Beim ersten Besuch legt ein Service Worker eine Kopie der Programmdateien (Seite, App-Symbol, Manifest, Module) an — danach läuft alles ohne Netz. Der Worker ist bewusst eng auf diese App begrenzt und berührt die übrigen Werkzeuge der Suite nicht.
  • Aktualisierung: Neue Fassungen holt die App im Hintergrund und bietet sie an (☰ ▸ 📲 App ▸ Neu laden) — es wird nie von selbst neu geladen, damit keine offenen Bildänderungen verloren gehen.
  • Dateiverknüpfung: Nach der Installation kann eine Bilddatei im Dateimanager per „Öffnen mit" direkt in die Bild-Werkstatt geschickt werden (Chrome/Edge am Rechner).
  • Speicher: „🔐 Speicher dauerhaft" bittet den Browser, Projekte und Schnappschüsse nicht bei Platzmangel aufzuräumen. „🗑️ Offline-Kopie" verwirft nur die zwischengespeicherten Programmdateien, keine Projekte.
  • Am Datenschutz ändert sich nichts: Es werden weiterhin keine Bilder übertragen; die einzige Netz-Verbindung bleibt der 🤖 KI-Bildassistent auf Klick (er wird nie zwischengespeichert).

Vollbild & schwebende Symbole

  • Das Bild nutzt die volle Bildschirmfläche; die gesamte Bedienung liegt hinter fünf schwebenden Symbolen: 🧭 und 🧰 oben links, oben rechts, unten links, ℹ️ unten rechts.
  • 🧭 blendet die Onthology-Kopfzeile samt Navigation und Fußzeile ein/aus; 🧰 öffnet die Werkzeug-Palette (Werkzeuge, Farbe, Größe, Deckkraft …) als linkes Overlay; ℹ️ zeigt die Statuszeile unten.
  • schaltet das Bildschirm-Vollbild ein und aus — ohne Browserleisten, das Bild bekommt den ganzen Schirm (F11 oder Umschalt+F, Esc beendet es). Vollbild verlangt einen Klick bzw. Tastendruck und wird deshalb beim Laden nicht wiederhergestellt.
  • öffnet das Menü mit einzeln aufklappbaren Abschnitten (Ebenen, Anpassungen, Datei, Leinwand, Ansicht & Zoom, Projekt); Rückgängig/Wiederholen, Export und Hilfe stehen dort als Schnellzeile — jede Einstellung ist in höchstens drei Klicks erreichbar. Schließen per ✕, Tippen neben das Menü oder Esc.
  • Beim Laden starten alle Menüs und Flächen geschlossen — die volle Fläche gehört dem Bild. Öffnen per ☰ / 🧭 / 🧰 / ℹ️; die Menü-Abschnitte klappst du einzeln auf.

🔲 Auswahl & Masken

  • Vier Auswahl-Werkzeuge in der Palette: Rechteck ⬚, Ellipse ⬭, Lasso 🖊️ (freihand) und Zauberstab 🪄 (wählt zusammenhängende Fläche nach Farbe; Regler „Toleranz").
  • Umschalt beim Aufziehen erweitert die Auswahl, Alt zieht ab. Mit dem Regler „Weiche Auswahl" bekommt der Rand eine weiche Kante (Feather).
  • Bei aktiver Auswahl wirken Pinsel, Formen, Radierer, Text, Anpassungen, Presets und Filter nur innerhalb der Auswahl (mit weicher Kante anteilig gemischt).
  • Im Menü-Abschnitt „Auswahl & Masken": Umkehren (I), Aufheben (D), Füllen (aktuelle Farbe), Außen löschen (freistellen) und Innen löschen.
  • Größen-, Zuschnitt-, Dreh- und Spiegel-Operationen heben die Auswahl auf (sie würde sonst nicht mehr passen).

Ebenen, Verlauf & Schnappschüsse

  • Werkzeuge und Anpassungen wirken immer nur auf die aktive Ebene.
  • Der Verlauf (Abschnitt „Verlauf & Schnappschüsse") ist nicht mehr auf 20 Schritte begrenzt, sondern speicherbudgetiert: bei kleinen Bildern reichen viele Schritte weit zurück, bei großen wird automatisch begrenzt. Im Verlaufs-Panel springst du per Klick direkt zu einem früheren oder wiederherstellbaren Schritt.
  • Schnappschüsse sichern einen Stand unter einem Namen und lassen sich jederzeit wiederherstellen; sie werden mit benannten Projekten (Projektformat v2) mitgespeichert.
  • Benannte Projekte (Abschnitt „Projekt") liegen in der IndexedDB dieses Browsers — großzügiger als der einzelne localStorage-Platz und inklusive Schnappschüssen.

👆 Touch & Gesten (Smartphone/Tablet)

  • 1 Finger = aktives Werkzeug (zeichnen). 2 Finger = Verschieben + Pinch-Zoom (die berührten Bildpunkte bleiben unter den Fingern).
  • 2-Finger-Tipp = Rückgängig · 3-Finger-Tipp = Wiederholen (kurzer Tipp ohne Bewegung).
  • Langer Druck (1 Finger) = Farbpipette mit Präzisions-Lupe; die Farbe wird beim Loslassen übernommen (gegen Fingerverdeckung).
  • Schneller Pinch = auf Bildschirm einpassen. Mit einem Stift zeichnet der Stift, Finger navigieren (Palm-Rejection). Ansichts-Rotation ist bewusst nicht belegt; den Bildinhalt dreht „Leinwand".

🧩 Module (nur bei Bedarf geladen)

  • Rechenintensive Zusatzfunktionen laufen als eigene Module im Hintergrund und werden erst bei Nutzung geladen und nach Nichtnutzung (oder auf Klick im Abschnitt „Module") wieder entladen — so bleibt die Grundlast klein.
  • Die mit ⚙︎ markierten Filter (Stark schärfen, Kanten, Prägen) nutzen das Faltungs-Modul; ist es nicht verfügbar, rechnet die Funktion automatisch inline weiter.

🤖 KI-Bildassistent

  • Beschreibe im Menü-Abschnitt „KI-Bildassistent" in eigenen Worten, was mit dem Bild geschehen soll — das Modell erhält immer den vollständigen Funktionskatalog des Editors (alle Werkzeuge, Ebenen-, Anpassungs-, Leinwand- und Datei-Funktionen samt gespeicherter KI-Funktionen) und antwortet mit einem Schritte-Plan, den du vor dem Ausführen siehst.
  • Reicht der Katalog nicht, programmiert das Modell eine neue Funktion (reiner Pixel-Code). Der Code wird angezeigt, läuft erst nach deinem Klick — isoliert in einem Web Worker ohne Zugriff auf die Seite, mit 10-Sekunden-Limit — und wird lokal gespeichert, sodass er künftig im Katalog steht.
  • Mit „📤 GitLab" schlägst du eine neue Funktion als vorbefülltes Issue im Repository onthology/bild-werkstatt zur dauerhaften Aufnahme vor (erfordert GitLab-Anmeldung; bewusst ohne hinterlegte Zugangsdaten — aufgenommen wird erst nach menschlicher Prüfung).
  • Sieh dir generierten Code vor dem Ausführen an. Jeder Plan-Schritt ist einzeln per Strg+Z zurücknehmbar.

Bewusste Grenzen

Kein PSD-Import/-Export, kein RAW, keine kantenbasierte Auswahl-Verfeinerung (Refine Edge), keine 16-Bit-/Float-Pipeline und kein Farbmanagement (ICC) — die Anzeige und alle Korrekturen rechnen in 8 Bit sRGB — seit Stufe 9 lässt sich die Kette in Gleitkomma rechnen, die Anzeige bleibt 8 Bit. Beliebige ICC-Eingangsprofile (etwa CMYK-Druckprofile) und Softproof fehlen: dafür bräuchte es eine echte Farb-Engine; eingebettet und umgerechnet werden nur sRGB und Display P3. Verflüssigen arbeitet mit einem Verschiebungsfeld in Vorschauauflösung, nicht mit einem frei editierbaren Gitternetz. Vektorobjekte sind ungedreht (Skalieren ja, Rotation nur über den Umweg der Knoten), boolesche Operationen bleiben gerastert, und Textumbruch bricht nicht in Silben (keine Trennung). PSD wird gelesen, nicht geschrieben — für den Rückweg gibt es das eigene Projektformat. AVIF und JPEG XL fehlen: der Browser kodiert sie nicht, und ein WASM-Kodierer wäre ein Vielfaches dieser Datei. Die Filter rechnen auf der CPU: eine WebGL-/WebGPU-Beschleunigung ist vorgesehen, aber noch nicht gebaut — deshalb die Sparauflösung während des Ziehens. Es ist ein schlanker Editor, kein Ersatz für professionelle Bildbearbeitungsprogramme.