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🧭 Onthology Werkzeuge für Führung, Kommunikation & Selbstreflexion

Check-in-Generator

Wissenschaftlich fundierte Check-in-Fragen — passend zu deinem Team, deinem Ziel und deinem Meeting.

Einstellungen

Dein Wunsch-Profil

Stelle ein, wie deine ideale Check-in-Frage aussieht. Die Fragen werden dann nach der geringsten Varianz zu deinem Profil sortiert — je näher eine Frage an deinen Einstellungen liegt, desto weiter oben erscheint sie und desto eher wird sie angezeigt.

Kategorien

Profil pro Team / Klient speichern

Automatische Kalibrierung

Keine Lust, an Reglern zu drehen? Lass das Profil sich selbst einstellen: Der Generator zeigt dir Fragenpaare — du wählst jeweils die Frage, die für dein Team besser passt. Mit jeder Wahl rückt das Profil näher an deinen Geschmack. Du entscheidest, wann Schluss ist.

Eigene Fragen

Ergänze den Fragenpool um eigene Check-in-Fragen. Sie werden lokal in deinem Browser gespeichert, fließen genauso ins Matching ein wie die eingebauten Fragen und sind in der Anzeige als „eigene Frage" gekennzeichnet. Vergib die Punkte 1–5 pro Dimension — die Bedeutung der Dimensionen steht im Erklärteil.

    Beste Treffer für dein Profil

    Die 10 Fragen mit der geringsten Varianz zu deinen Einstellungen:

      Erklärung

      Das Punktesystem im Detail

      Alle Fragen in diesem Generator wurden auf fünf Dimensionen mit jeweils 1 bis 5 Punkten bewertet. Die Dimensionen stammen aus der Forschung dazu, was Menschen zu Beginn eines Meetings tatsächlich motiviert (siehe Forschungsgrundlage).

      Die fünf Dimensionen

      So wird gerechnet

      Dein Wunsch-Profil besteht aus fünf Werten (je 1–5), einem pro Dimension. Für jede Frage berechnet der Generator die Varianz zum Profil — die mittlere quadratische Abweichung über alle fünf Dimensionen:

      Varianz = ( (T1−T2)² + (E−E)² + (V−V)² + (F−F)² + (L−L)² ) ÷ 5

      Eine Varianz von 0 bedeutet: Die Frage trifft dein Profil exakt. Je größer die Varianz, desto weiter weicht die Frage von deinen Wünschen ab. Zur besseren Lesbarkeit zeigen wir zusätzlich eine Passung in Prozent (100 % bei Varianz 0, 0 % bei der maximal möglichen Abweichung). Durch das Quadrieren fallen einzelne große Ausreißer stärker ins Gewicht als viele kleine — eine Frage, die überall „ungefähr passt", schlägt eine Frage, die in vier Dimensionen perfekt ist und in einer völlig danebenliegt.

      Die sechs Fragen-Kategorien

      Forschungsgrundlage: Was macht eine Check-in-Frage motivierend?

      1. Psychologische Sicherheit — jede Stimme früh in den Raum holen

      Googles „Project Aristotle" und die Arbeiten von Amy Edmondson zeigen: Der stärkste Faktor wirksamer Teams ist psychologische Sicherheit — das Gefühl, ohne Risiko sprechen zu können. Ein Check-in, bei dem jede Person früh im Meeting einmal gesprochen hat, senkt die Hürde, sich später auch inhaltlich zu Wort zu melden. Deshalb zählt bei uns die Dimension Leichtigkeit: Sie misst, wie wenig Vertrauen eine Frage voraussetzt.

      2. Selbstbestimmungstheorie — Verbundenheit und Kompetenz aktivieren

      Nach Deci & Ryan entsteht intrinsische Motivation, wenn drei Grundbedürfnisse erfüllt sind: Autonomie, Kompetenz und Verbundenheit. Gute Check-in-Fragen bedienen vor allem Verbundenheit (Dimension Verbindung) und Kompetenzerleben — etwa Fragen nach Erfolgen und Stärken oder nach Zielen (Dimension Fokus).

      3. Positive Emotionen — Meetings als Stimmungs-Ereignisse

      Die Meeting-Forschung von Allen und Rogelberg zeigt: Meetings sind emotionale Ereignisse, deren Stimmung weit über das Meeting hinaus auf Zufriedenheit und Engagement wirkt. Ein positiver, energetischer Einstieg (Dimension Energie) färbt das gesamte Meeting. Stärkenorientierte Check-ins nutzen zusätzlich das Fortschrittsprinzip: Nichts motiviert stärker als sichtbarer eigener Fortschritt.

      4. Selbstoffenbarung — Nähe entsteht dosiert und gegenseitig

      Arthur Arons berühmtes „36-Fragen-Experiment" (1997) belegt: Gegenseitige, schrittweise eskalierende Selbstoffenbarung erzeugt Nähe — auch unter Fremden. Entscheidend ist die Dosierung: zu flach bleibt wirkungslos, zu tief überfordert. Genau das steuert die Dimension Tiefe — und die A/B-Kalibrierung hilft, die richtige Dosis für jedes Team zu finden.

      Quellen

      Passende Werkzeuge der Suite

      Der Team-Trainer schließt sich an, wenn du über den Check-in hinaus gezielt an Vertrauen und Zusammenarbeit in deinem Team arbeiten willst.

      Der Retro-Generator passt, wenn ihr am Ende eines Sprints oder Projekts strukturiert zurückblicken und daraus lernen wollt.